Von wegen Vegetarier
Viele Haiarten ernähren sich von Fischen und Krebstieren. Manche - wie der weiße Hai - beginnen als Knirps mit kleinen Fischen und steigen später auf Seelöwen und Delfine um. Auch Müll wird gelegentlich mit gefressen: Im Magen von Tigerhaien (Galeocerdo cuvier), auch als "Mülleimerhaie" verschrien, hat man schon Stiefel und Dosen gefunden.
Überhaupt geht beim Hai vieles über das Maul, denn dort sind seine Sinnesorgane für elektrische Felder, die bei der Bewegung von Lebewesen entstehen. Manche Angriffe auf Menschen sind vermutlich "Probebisse", weil der Hai den Menschen nicht zuordnen kann und dies seine Art ist, den Dingen auf den Grund zu gehen. Danach schwimmt er meist erschrocken davon. Anders sieht es aus, wenn Haie provoziert werden: Hier reagieren manche Haiarten mit bestimmten Drohgebärden. Die wohl bekannteste stammt vom grauen Riffhai (Carcharhinus amblyrhynchos), der vor der Attacke unter anderem einen "Buckel" macht. Übrigens sind solche Attacken von gerade 20 der mehr als 460 Haiarten bekannt. Auf Grund der Zerstörung ihres Lebensraumes sowie ihres "schlechten Images" ist ein Großteil der Haiarten vom Aussterben bedroht.



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