16 000 Tonnen Karpfen in verschiedenen Variationen
Traditionell wird Karpfen, vor allem in Norddeutschland, "blau" (im Essigsud mit Zwiebeln, Pfefferkörnern, Lorbeerblättern und Kräutern gekocht) serviert. In den süddeutschen Karpfenhochburgen wird der Fisch oft der Länge nach halbiert und anschließend goldgelb gebacken. Aber es gibt weitere kulinarische Variationen wie Karpfen polnisch in Biersauce, indisch, als Ragout mit Paprika, mit saurer Sahne und Pilzen oder Äpfeln, in Gelee oder in der Suppe. Der Fisch hat in allen Monaten mit einem "r" Saison, also von September bis April. In Deutschland wachsen rund 12 000 Tonnen Zuchtkarpfen heran, davon die Hälfte in Bayern. Auf Rang zwei folgt Sachsen mit einem Anteil von knapp einem Drittel der Gesamtproduktion. In Süddeutschland liegt das übliche Handelsgewicht bei 1,3 Kilo, in Norddeutschland zwischen zwei und drei Kilo. Zusammen mit Importen wurden im Vorjahr rund 16 000 Tonnen Karpfen verspeist, im Schnitt knapp 200 Gramm pro Bundesbürger. (hi)



100. Geburtstag
Axel Springer
Branchenbuch Hamburg






Das Rätsel des Tages



