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Umwelt

Lexikon: Barten

Bartenwale, zu denen auch der Finnwal gehört, haben keine Zähne, sondern Bartenplatten. Sie hängen wie riesige Kämme vom Munddach der Tiere herunter. Die meist schmalen und teilweise sehr langen Hornplatten wachsen aus den Querfalten des Gaumendachs hervor und sind gegen das Maulinnere zerfranst. Die Fransen angrenzender Barten überlappen sich so, dass ein gigantisches Sieb entsteht. Der Bartenwal frisst, indem er große Mengen Wasser aufnimmt und das Wasser wieder abfließen lässt. Im Maul bleiben Krill, Kleinkrebse und kleine Fische zurück, die das Tier nur noch hinunterschlucken muss. Der Grönlandwal hat die längsten Barten: Sie können bis zu viereinhalb Meter werden. Auch der wissenschaftliche Name der Bartenwale ("Mysticeti") bezieht sich auf die Barten. Denn die Vorsilbe myst- ist die Kurzform von mystac- und bedeutet Schnurrbart. Mit Ausnahme der elf Bartenwalarten tragen alle anderen 69 bislang bekannten Waltiere Zähne. Zu den Zahnwalen (Odontoceti) zählen beispielsweise der Pottwal und die Delfine. Alle Wale sind - wie wir Menschen - Säugetiere.ang

 

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