Die Zukunft der Kindermedizin in Hamburg
Das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) besteht seit 1859. Die renommierte Spezialklinik (550 Mitarbeiter, 200 Betten, 24 000 Patienten im Jahr) kooperiert seit Januar 2004 mit dem Universitätsklinikum Eppendorf (UKE), das mehrheitlich die Managementgesellschaft betreibt. Das Kinderkrankenhaus war finanziell in Not geraten, vor allem durch einen Millionen-Schuldenberg, der durch Pensionszusagen an ehemalige Mitarbeiter entstanden war.
Um Projekte der vorbeugenden Kindermedizin betreiben oder eine erweiterte Betreuung chronisch kranker Kinder wie Sarah bieten zu können, startet das UKE die Aktion "Hamburg macht Kinder gesund", die in der kommenden Woche detailliert vorgestellt wird. Dort werden etwa Sponsoren gesucht, um Kinder mit schwerer Muskel- und Nervenerkrankung eine dauerhafte häusliche Unterstützung zu ermöglichen, etwa durch ein ambulantes Team von Kinderpneumologen, Intensivmedizinern, Neuropädiatern und Psychologen sowie Spezial-Kinderkrankenschwestern.



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