223 Kilogramm brachte er auf die Waage, bei einer Körpergröße von 180 Zentimetern. Alle Versuche, an Gewicht abzunehmen, blieben ohne Erfolg.
Am Freitag lag der 49-Jährige auf dem Operationstisch im Asklepios-Klinikum Nord-Heidberg. Dort entfernte Dr. Oliver Mann, Leiter der Adipositaschirurgie im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE), dem Patienten den größten Teil seines Magens, sodass der Rest nur noch aus einem etwas mehr als daumendicken Schlauch zwischen Speiseröhre und Dünndarm besteht.
Das hat den Effekt, dass er in Zukunft nur noch in kleinen Portionen zu sich nehmen und so drastisch an Gewicht abnehmen wird. "Er wird in den kommenden zwei Jahren voraussichtlich etwa 100 Kilogramm abnehmen und dann werden wir in einem zweiten Eingriff einen Magenbypass legen", sagte Mann. Dadurch wird erreicht, dass die Verdauung der Nahrung nur noch im unteren 50 Zentimeter langen Teil des Dünndarms stattfindet. Diese Operationsmethode ist das jüngste Verfahren in der operativen Behandlung von starkem Übergewicht. Im UKE werden etwa solche 30 Operationen pro Jahr durchgeführt.
- Mehr dazu im Sonnabend-Abendblatt auf der Medizin-Seite (S. 40)









