Exzellenz: Drei Runden absolviert
Mit der Exzellenz-Initiative will die Bundesregierung Spitzenforschung an deutschen Hochschulen stärken. Bis 2011 stehen dafür 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung. Etwa die Hälfte soll in die Förderung von Exzellenzclustern (regionale Schwerpunkt-Forschung) und Graduiertenschulen fließen, die andere Hälfte an Hochschulen mit überzeugenden Zukunftskonzepten für Elite-Unis. Der Wettbewerb wird in zwei Runden ausgetragen, die jeweils aus einer Vor- und einer Hauptrunde bestehen. In der Vorrunde wählt die Jury aus vornehmlich ausländischen Wissenschaftlern unter Projektskizzen diejenigen aus, die ausführliche Anträge für die Hauptrunde einreichen dürfen. Erst wer sich dort durchsetzt, erhält Fördergelder. Der erste Durchgang aus Vor- und Hauptrunde lief 2006. Damals überstanden zwei Hamburger Projektskizzen zu Exzellenzclustern (Strukturforschung und Nanotechnologie) die Vorrunde, scheiterten aber im Finale. Jetzt blieben neun von zehn Bewerbungen der Uni Hamburg und eine der TU Hamburg-Harburg in der Vorrunde 2007 hängen.



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