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Neues vom Campus

Kontrolle ist besser . . .

Kommentar: Der ASta und die Studiengebühren

Die Universitäten bekommen seit Jahren zu wenig Geld, um der wachsenden Zahl ihrer Studenten eine vernünftige Ausbildung bieten zu können. Damit das besser wird, müssen die Studenten bald zahlen - auch in Hamburg ab dem Sommer 2007 in jedem Semester 500 Euro Studiengebühren. Da bleibt die Frage: Werden mit den Millionen wirklich jene Schwachstellen beseitigt, die heute das Studium unnötig in die Länge ziehen? Übervolle Seminare, fehlende Praktika- und Laborplätze, mangelnde Erstsemesterbetreuung!

Wie groß das Misstrauen über die Verwendung der Gelder ist, beweist der Pakt, den Hamburgs Uni-Präsident jetzt mit den Studentenvertretern des AStA geschlossen hat. Er soll garantieren, dass die Studiengebühren so verwendet werden, wie es das Hochschulgesetz vorsieht. Die Skepsis ist berechtigt, denn die Erfahrung lehrt: Von neuen Einnahmequellen lässt der Staat so schnell nicht wieder los. Den ursprünglichen Zweck einer Abgabe dagegen verliert er allzu leicht aus den Augen.

 

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