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Forschung

Das Ziel, den Forschungsstandort Europa zu stärken

Der Stifter Kurt A. Körber verfolgte mit dem nach ihm benannten Preis zwei Ziele. "Er wollte Wissenschaft fördern, die dem Menschen dient",

Der Stifter Kurt A. Körber verfolgte mit dem nach ihm benannten Preis zwei Ziele. "Er wollte Wissenschaft fördern, die dem Menschen dient", erläuterte Dr. Lothar Dittmer, Vorstand der Körber-Stiftung. "Das zweite Anliegen ist ein politisches. Der Preis ist 1984 zum ersten Mal vergeben worden und sollte dazu beitragen, dass Wissenschaftler aus Ost- und Westeuropa intensiver zusammenarbeiten können. Seine Idee war, Brücken zu bauen und Teams aus Ost- und Westeuropa zu unterstützen." Nach 1989, nach dem Fall der Mauer und dem Ende des Kalten Krieges, änderten sich die Vergabekriterien. Seitdem sei der Körberpreis eher ein Preis, der den Standort Europa im Wissenschaftswettbewerb gegenüber den USA und Asien stark machen soll, so Dittmer. Daher werde der Preis an einzelne Forscher und Forscherinnen aus den Technik- oder Lebenswissenschaften vergeben, die hochkarätig besetzte Findungskommissionen in Europa entdecken und dem Kuratorium vorschlagen, das dann den Kandidaten wählt. Dabei wechseln jährlich die Preisträger aus den beiden Forschungsgebieten. "Das Preisgeld in Höhe von 750 000 Euro muss in den kommenden drei Jahren in Forschungsvorhaben in Europa investiert werden, ein Teil darf dabei für persönliche Zwecke genutzt werden."ang

 

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