Wie Zellen HIV abweisen
Bisher liegen kaum Erkenntnisse vor, warum ruhende Vorläufer-Blutzellen weniger empfänglich für den Aids-Erreger HIV sind als ausgereifte Blutzellen. Wissenschaftler des Heinrich-Pette-Instituts (HPI) in Hamburg entdeckten jetzt einen Grund dafür: In ruhenden Blutzellen gibt es einen Schalter, der die Vermehrung von HIV-1 unterbindet. Es handelt sich um ein zelluläres Protein, den Glucocorticoidrezeptor (GR). Er verhindert, dass die Viren ihr Erbgut in den Kern der Blutzellen einbauen und sich dann in der Zelle vermehren können. Die Arbeit wurde in der Online-Ausgabe der Fachjournals "Virology" veröffentlicht.



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