Was dem empfindlichen Magen guttut
Verspürt ein Mensch einen genau lokalisierbaren, punktuellen Schmerz im Oberbauch, kann ein Magen-Darm-Geschwür der Grund sein. Liegt das Geschwür im Magen, können Schmerzen nach dem Essen oder unabhängig von der Nahrungsaufnahme auftreten. Ein Zwölffingerdarmgeschwür verursacht vor allem im nüchternen Zustand Schmerzen, die mit dem Essen nachlassen. Nachts werden sie oft stärker.
Typische Anzeichen für beide Arten sind nach Angaben des Berufsverbandes Deutscher Internisten Appetitlosigkeit und eine Abneigung gegen stark gewürzte Speisen, Süßigkeiten, Alkohol und Kaffee. Zudem kann es Völlegefühl, Übelkeit, Blähungen und Kreislaufprobleme auslösen. Betroffene sollten ihren Arzt aufsuchen, um sich behandeln zu lassen.
Grundsätzlich ist für Menschen mit einem empfindlichen Magen eine gesunde Lebensführung ratsam. Dazu gehört eine ausgewogene Ernährung aus Gemüse, Milchprodukten und Fisch, die als sehr bekömmlich gilt. Dabei sollte wenig Kaffee und Alkohol getrunken oder ganz darauf verzichtet werden. Dasselbe gilt für das Rauchen.
Vorsicht ist bei fetten und schwer verdaulichen Speisen geboten. Auch Zitrusfrüchte werden oft schlecht vertragen. Seelische Belastungen können ebenfalls auf den Magen "schlagen". Regelmäßige Ruhepausen, genug Schlaf und Entspannungsübungen bauen nicht nur psychischen Stress ab, sondern schützen auch Magen und Darm.



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