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Ein Rundgang durch die Treibhäuser

Auf knapp 2500 Quadratmetern erstreckt sich eine üppige Gewächshauswelt, die Besucher auf einem 400 Meter langen "Wegenetz" erschließen können. Der Rundweg beginnt in der eindrucksvollsten Halle, dem 13 Meter hohen Tropenhaus. In wohliger Wärme (im Winter bei 18-25 Grad) wachsen hier Pflanzen, die zum Erdgeschoss des Regenwaldes zählen (die Vertreter der Obergeschosse würden schnell das Glasdach sprengen). Selbst die Kleinwüchsigen sind imposant: Palmen, Mangroven, Bambus, Bromelien und Farne inszenieren die grünen Schatzinseln der Erde, dazu tropische Nutzpflanzen wie Kakao-, Muskatnuss- und Zimtbäume, Bananen, Avocado und Ölpalmen. Der Weg führt durch das kleinere Haus der Palmenfarne (Cycadeen) zum großen Subtropenhaus. Hier darf (ein milder) Winter einkehren, das Gewächshaus ist deshalb deutlich kühler. Es beherbergt Gehölze der Mittelmeerländer und klimatisch ähnlicher Gebiete, wie Öl-, Orangen- und Lorbeerbäume, Palmen oder Eukalypten.

Die letzten beiden Stationen könnten gegensätzlicher nicht sein:

Im Farnhaus empfängt feuchte Schwüle die Besucher. Hier herrscht bis zu 100 Prozent Luftfeuchtigkeit; Erde, Holz und Steine sind von grünen Moosteppichen überzogen. Hinter einer Glastür beginnt die Wüste: Kakteen, Euphorbien, Bromelien und Agaven bestimmen das Bild.hi

 

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