12.11.06

Viren, Würmer und Trojaner

Computerviren: Die Schädlinge verstecken sich in Dateien und Programmen. Sie vermehren sich jedesmal, wenn die infizierte Datei oder das Programm genutzt wird. Auf den PC gelangen Viren meist durch das Überspielen von Dateien aus dem Internet. Oft stecken sie auch in infizierten Office-Dokumenten wie "Word" oder "Excel".

Trojanische Pferde: Sie werden auch kurz "Trojaner" genannt und spionieren Passwörter sowie andere persönliche Daten aus, um sie unbemerkt über das Internet an Gauner zu senden. Das können etwa die Zugangsdaten für Online-Bankkonten oder Ebay sein. Trojaner verstecken sich meist in nützlichen Gratis-Programmen und schummeln sich so huckepack in den PC.

Bots: Diese Schädlinge werden von Kriminellen zum Versand von Spam genutzt. Bots gelangen meist über Werbe-E-Mails oder beim Überspielen von Dateien aus dem Internet auf den PC. Mit Hilfe von Bots lassen sich infizierte Computer fernsteuern. Mehrere infizierte PCs ergeben zusammengeschaltet ein Bot-Netz oder ein sogenanntes Zombi-Netz.

HintertürProgramme: Diese kleinen Programme ermöglichen Fremden den Fernzugriff auf Computer. Sie werden von Trojanern auf den PC geschleust oder verstecken sich in Dateien, die aus dem Internet überspielt werden. Durch die Hintertür können diese Schädlinge private Daten ins Internet oder weitere fiese Viren in den Computer schleusen.

Rootkits: Diese Schädlinge tarnen sich und andere Schadprogramme so geschickt, dass viele Virenschutz-Programme sie nicht aufspüren. Dazu vergraben sie sich tief etwa im Betriebsprogramm und sind damit "unsichtbar". Rootkits verstecken auch andere Schädlinge vor der Virensuche.

Keylogger: Diese Kleinstprogramme schreiben heimlich Tastatureingaben mit. Kriminelle gelangen so an Kennwörter, wenn andere Schädlinge - etwa Trojaner - diese Daten übermitteln. Ein Keylogger kann dazu sämtliche Eingaben aufzeichnen oder gezielt auf Schlüsselwörter wie zum Beispiel "Passwort" warten, um Speicherplatz zu sparen.

Würmer: Diese Viren-Verwandten reisen im Anhang von E-Mails durchs Internet. Sind Sie in einem Computer angekommen, durchsuchen sie das E-Mail-Programm nach Adressen, an die sie sich selbst verschicken. Auf diese Weise verbreiten sich Würmer viel schneller als Viren.

Spionage-Programme: Mit solchen Schnüfflern versuchen die Versender unerwünschter Werbe-E-Mails herauszufinden, was Sie sich im Internet ansehen. Denn wer Ihre Vorlieben gut kennt, kann Ihr Postfach noch gezielter mit lästigen Spam-Mails zumüllen.

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