Nach Panne
Zwei russische Satelliten außer Kontrolle
Wieder haben es zwei Nachrichtensatelliten aus Russland nicht planmäßig ins All geschafft. Sie sollen in sechs bis acht Wochen abstürzen.
Moskau. Zwei von Russland ins All geschossene Nachrichtensatelliten sind nach einem Fehler bei der Oberstufe der Trägerrakete Proton-M außer Kontrolle geraten. Express MD2 und Telkom-3 würden vermutlich sechs bis acht Wochen in der Erdumlaufbahn kreisen und werde dann abstürzen, meldete die Agentur Interfax am Dienstag unter Berufung auf Raumfahrtkreise.
Die etwa 150 Millionen Euro teure Panne erinnert an den Fehlstart einer Proton-M mit einem Nachrichtensatelliten vor fast genau einem Jahr. Damals geriet die Rakete wegen einer Fehlzündung des Beschleunigungsblocks auf eine falsche Umlaufbahn und stürzte nach sieben Monaten in den Pazifik.













