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Wissen

Nach dem Zwiebelprinzip kleiden und Alkohol vermeiden

Hamburg. Zeigen Sie dem Winter die kalte Schulter - hier einige Tipps zum Umgang mit der Kälte:

Vor allem Hände und Füße, aber auch die Ohren müssen vor der Kälte geschützt sein. Andernfalls riskiert man Erfrierungen, warnt Ulrich Klein vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen in Berlin. Schon eine halbe Stunde Fahrradfahren oder Schlittschuhlaufen kann gefährlich werden. Menschen mit Durchblutungsstörungen, Diabetiker und Kinder sollten besonders vorsichtig sein.

Wer sich nach dem Zwiebelprinzip kleidet, liegt richtig. Damit ist man draußen so dick wie nötig eingepackt und kann sich drinnen nach Bedarf Schicht um Schicht ausziehen. Sinnvoll ist leichte Kleidung als unterste Schicht und darüber etwas Warmes, wie Stulpen über eine Jeans. Die Kleidung sollte keine Feuchtigkeit speichern können, denn feuchte Kleidung leitet die Wärme besser - nach außen.

Alkohol meiden und möglichst nicht rauchen. Denn durch beides weiten sich die Blutgefäße an Händen und Füßen. Sie fühlen sich dann zwar wärmer an, geben aber gleichzeitig sehr viel Wärme über die Haut ab.

Vor allem Menschen, die unter Bluthochdruck leiden, sollten vorsichtig bei Anstrengungen im Freien sein, warnt der Medizin-Meteorologe Werner Schätzle vom Deutschen Wetterdienst. Bei heftigen Minus-Temperaturen steige das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zum Infarkt. Der Körper sei auch anfälliger für Infektionen, Gefäß- und Atemwegserkrankungen.

Und für das Gassigehen gilt: Wenn ein Hund zittert, sollte der Gang beendet werden. Bei starkem Frost lieber nur kurze Spaziergänge planen, dafür aber mehrmals täglich.(dpa)

 

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