Forschung
Archäologen finden 1.000 Jahre alte Maya-Vasen
Die 70 Vasen wurden auf der Halbinsel Yucatán gefunden. Es soll sich um die bedeutendste Entdeckung dieser Art seit 1920 handeln.
Mexiko-Stadt. Für die Archäologie war dies ein bedeutender Tag: Forscher haben auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán 70 bis zu 1000 Jahre alte Vasen gefunden. Sie lagen auf dem Grund einer Wasserhöhle (Cenote) bei der Maya-Pyramidenstätte Chichén Itzá.
Nach Angaben des Forschers Sergio Grosjean vom zivilen Forschungszentrum Mayab handelt es sich um den bedeutendsten Fund dieser Art seit 1920. Damals waren ebenfalls in einer Wasserhöhle nahe Chichén Itzá 6000 Vasen der Mayas geborgen worden.
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Der neue Fund war bereits vor zwei Wochen gemacht worden, wie die Tageszeitung "La Jornada" am Dienstag berichtete. An der Suche waren den Angaben zufolge mexikanische und ausländische Archäologen und Höhlenforscher beteiligt. Um die bedeutende Entdeckung vor möglichen Plünderern und Schatzsuchern zu schützen, wurde der Ort nicht genannt.













