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Wissen

Zeitungsbericht

Dem deutschen Wald geht es schlechter

In 2011 hat sich der Zustand der Wälder verschlechtert. 28 Prozent aller Bäume zeigen deutliche Kronenverlichtungen.

Der Deutsche Wald in voller Pracht. Tatsächlich geht es ihm aber nicht so gut, wie es scheinen mag
Foto: picture alliance / Hinrich Bäsem/dpa

München/Berlin. Der deutsche Wald ist berühmt. Leider hat sich sein Zustand im vergangenen Jahr verglichen mit 2010 leicht verschlechtert. Das berichtete der „Münchner Merkur“ (Donnerstag). Die Zeitung berief sich auf Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2011 des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Demnach zeigen mittlerweile 28 Prozent aller Bäume sogenannte deutliche Kronenverlichtungen der Schadstufen 2 bis 4. Das ist ein Anstieg um fünf Prozentpunkte verglichen mit 2010.

Besonders deutlich hätten die Schäden an Buchen zugenommen. 57 Prozent der Buchen seien deutlich geschädigt, heißt es in der Erhebung. Gegenüber dem Vorjahr sei dies eine Zunahme von 24 Prozentpunkten.

+++Fast 70 Prozent der Bäume sind krank+++

+++Spaziergang über den Wipfeln+++

Gebessert habe sich der Zustand der Eichen. Der Anteil der deutlichen Kronenverlichtungen sank um zehn Punkte auf nunmehr 41 Prozent, berichtete die Zeitung.

Bei der Kiefer hätten 13 Prozent der Bestände starke Auslichtungen, bei der Fichte 27 Prozent. 37 Prozent der Bäume in Deutschlands Wäldern hätten keine Schäden. (dpa)

Fakten zum deutschen Wald:

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