Medizin
Infektionswelle in Uniklinik Heidelberg mit drei Toten
Heidelberg. Eine tödliche Infektionswelle sorgt an der Uniklinik Heidelberg für Unruhe. Bei drei Krebspatienten, einer 67-jährigen Frau und zwei Männern, 56 und 42, wurde nach ihrem Tod Anfang Januar das sogenannte RS-Virus gefunden. "Nicht der Erreger an sich, aber die Häufung der Fälle ist auffällig", sagte der Direktor der Infektiologie, Hans-Georg Kräusslich. Seit Anfang des Jahres hätten sich 19 Patienten auf drei Krebsstationen mit dem eigentlich harmlosen Erreger angesteckt. Das Gesundheitsamt sowie das Robert-Koch-Institut wurden informiert und Experten von dort angefordert.



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