Montag, 28. Mai 2012, 06:14

Abendblatt als Startseite | Aboservice | E-Paper

www.abendblatt.de

  • E-Mail
  • Singles
  • Branchenbuch
  • Jobs Hamburg
  • Immobilien Hamburg
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Rechner
  • Ticket kaufen

Wissen

Elektroaltgerätegesetz

Mehr Energiesparlampen an Sammelstellen abgeben

Die meisten Energiesparlampen werden noch immer nicht richtig entsorgt. Da sie Quecksilber enthalten, gehören sie in den Sondermüll.

Wie eine repräsentative Umfrage zeigt, nutzen bereits mehr als 80 Prozent der deutschen Haushalte Energiesparlampen.
Foto: Picture Alliance

Berlin. Nur etwa zehn Prozent der ausgedienten Energiesparlampen werden umweltgerecht entsorgt, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Da die Lampen geringe Mengen an Quecksilber enthalten, gehören sie in den Sondermüll. Nach dem Elektroaltgerätegesetz sind die Kommunen für die Sammlung der Lampen zuständig.

Bei einer Umfrage von 42 Groß- und Landeshauptstädten habe sich gezeigt, dass es bislang viel zu wenige Rückgabestellen für alte Energiesparlampen gebe, betont DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch: "Anfahrtsstrecken von bis zu 30 Kilometern zur nächsten Sammelstelle, schikanöse Öffnungszeiten von nur einem Vormittag pro Woche oder gar Monat und Beschränkungen der maximalen Rücknahmemenge führen zu der erschreckend niedrigen Sammelquote."

Hamburg schneidet bei der Umfrage recht gut ab. Alle 14 Recyclinghöfe der Stadtreinigung nehmen Energiesparlampen an. Sie können zudem beim Schadstoffmobil abgegeben werden, das die Stadtteile mehrmals im Jahr besucht. Doch so richtig engmaschig wird das Netz erst durch die Filialen der Drogeriekette Budnikowski, die ebenfalls die alten Sparlampen und auch ausgediente Leuchtdioden (LED) kostenlos entgegennehmen.

Wo die nächstgelegene Sammelstelle ist, lässt sich leicht im Internet nachlesen. Unter www.lichtzeichen.de den Ortsnamen in eine Suchmaske eingeben; angezeigt werden Standorte im Umkreis von einigen Kilometern. (hi)

Klimaschutz

Kennen Sie Ihre persönliche CO2-Bilanz?

Jeder Mensch trägt zur Erderwärmung bei. Wie stark Ihr persönlicher Beitrag ist, können jetzt mit CO2-Rechner bei abendblatt.de errechnen. Wahlweise können Sie auch den Ausstoß Ihres gesamten Haushalts berechnen.

In nur zehn Minuten erfahren Sie, ob Sie über oder unter den durchschnittlich 11 Tonnen CO2 liegen, die ein Deutscher pro Jahr erzeugt - übrigens elf Mal soviel Kohlendioxid wie ein Inder. Wenn also jeder seinen Ausstoß nur ein paar Tonnen senkt, gewinnt die Umwelt und damit auch wir. Mit Hilfe des Rechners und der passenden Tipps erfahren Sie, wie Sie persönlich zur Verringerung von Treibhausgasen und damit zum Klimaschutz beitragen können.

Fragen zum Rechner werden im Glossar beantwortet. Hier finden Sie auch Hintergrundinfos, Fakten und weitere Tipps.
Sie können den Klima-Rechner unter Internet Explorer 6.0, Firefox 1.5 oder Safari 2.0 benutzen. Pop-Ups und Javascript sollten zugelassen sein.

 

Artikel versenden

Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus