Bildung
Wissenschaftslandkarte zeigt Kompetenz im Norden
Hamburg/Lübeck. 30 öffentliche Universitäten und Fachhochschulen sowie weitere 18 Forschungseinrichtungen und private Hochschulen bilden den Wissenschaftsraum Hamburg/Schleswig-Holstein. Die Handelskammer in Hamburg und die Industrie- und Handelskammern in Lübeck, Kiel und Flensburg haben jetzt eine Wissenschaftslandkarte veröffentlicht, die alle Institutionen aufführt und die Vielfalt der Forschung und Lehre im Norden der Republik dokumentiert (s. Abendblatt-Website www.abendblatt.de/nordwissen).
Mehr als 10 000 Wissenschaftler sind im Norden aktiv, von Flensburg bis Hamburg, von Büsum bis Geesthacht. Neben den großen Universitäten in Hamburg (gut 38 000 Studierende) und Kiel (gut 22 000 Studierende) sowie weiteren öffentlichen Institutionen findet sich eine Reihe von privat finanzierten Hochschulen, etwa die Akademie für Mode und Design und die Bucerius Law School in Hamburg oder die Nordakademie Elmshorn. Zudem glänzen im Norden immerhin drei bundesweite Exzellenzcluster, zwei an der Universität Kiel in den Fachbereichen Medizin (Entzündungen an Grenzflächen) sowie Meeres- und Klimaforschung ("Ozean der Zukunft"), eines auf dem Hamburger KlimaCampus (Integrierte Klimasystemanalyse und -vorhersage).
Die Wissenschaftskarte solle vor allem kleinen und mittleren Unternehmen als Orientierung dienen, damit diese die Technologieangebote der Hochschulen und Forschungseinrichtungen besser nutzen können, betonen die Kammern. Sie schlagen zudem eine Gesellschaft für den Technologietransfer in beiden Ländern vor, die gemeinsam als öffentlich-private Partnerschaft organisiert und finanziert wird.



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