28.12.12

Wissenschaft

Japanische Walfänger unterwegs in die Antarktis

Insgesamt sollen bis Ende März bis zu 935 Zwergwale und 50 Grindwale für wissenschaftliche Zwecke gefangen und getötet werden.

Foto: pa/WILDLIFE/NWU
Kurzflossengrindwal
Ein Kurzflossengrindwal

Tokio. Eine japanische Walfangflotte hat sich auf den Weg in die Antarktis gemacht, um Wale für wissenschaftliche Zwecke zu fangen. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Freitag meldete, sollen die drei Schiffe dort auf das Mutterschiff "Nisshin Maru" treffen. Japans Walfänger wollen in der Antarktis bis Ende März bis zu 935 Zwergwale und 50 Grindwale fangen und töten.

Der sogenannte wissenschaftliche Walfang ist stark umstritten. Mit dieser Begründung nutzt Japan ein Schlupfloch in dem seit 1986 bestehenden Moratorium für den kommerziellen Walfang. Die in See gestochene Flotte bestehe aus einem Walfangschiff, einem Patrouillenschiff und einem Spezialschiff, das Störaktionen der Umweltorganisation "Sea Shepherd" verhindern soll, so die Fischereibehörde.

(dpa)
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