Apples iPhone 4 in Weiß 24. Juni 2011 | test 7/2011
Das Antennenproblem bleibt
Endlich ist das weiße iPhone 4 da. Ist es besser als das schwarze iPhone 4?
Beim Telefonieren zeigt sich das weiße iPhone 4 genauso empfindlich wie sein schwarzer Bruder. Das Antennenproblem hat Apple nicht behoben. Berührt ein Nutzer den Antennenschlitz links unten am Gehäuse, sinkt die Funkleistung um mehr als 90 Prozent. Bei gutem Empfang fällt das kaum auf. Doch in schwachen Funknetzen brechen Gespräche ab, Webseiten bauen sich nur schleppend auf. Für das schwarze iPhone 4 bot Apple letztes Jahr kostenlose Schutzhüllen an. Inzwischen kosten die Hüllen bei Apple 29 Euro.
Die Kamera des weißen iPhone 4 ist etwas schwächer als beim schwarzen iPhone 4. Die Stiftung Warentest stellte fest: Ecken verschwimmen etwas. Und bei Aufnahmen in heller Umgebung gelingen die Fotos etwas unschärfer und verfärbter.
Punkte sammelt das weiße iPhone als Entertainer. Genauso wie das schwarze iPhone 4 bietet es einen der besten Musikspieler, den die Warentester je in einem Handy gefunden haben. Die Tonqualität ist gut, mit hochwertigen Kopfhörern sogar sehr gut. Sehr gut sind auch die Noten fürs Surfen und E-Mail-Schreiben.
Das weiße iPhone 4 arbeitet mit der aktuellen Version des Betriebssystem iOS 4.3.3. Als Update ist sie auch für ältere schwarze iPhone 4 verfügbar. Neu daran: Apple speichert angeblich keine Geodaten mehr. Damit ließen sich bisher die Standorte des iPhones nachverfolgen. Der Test bestätigt: Die bisherige Ortungssoftware findet auf der PC-Sicherungskopie des iPhone 4 tatsächlich keine Geodaten mehr. Das schließt aber nicht aus, dass Apple die Ortungsdaten nun unter anderem Namen an einem anderen Ort speichert.
