18.05.12Sounds to go
Musikstreaming-Dienste erlauben keine parallele Nutzung
Auf dem Rechner oder per App auf dem Smartphone: Bei den Streaming-Diensten mit mobiler Nutzung ist zur gleichen Zeit nur eine Nutzung möglich.
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Abonnierte Musik-Streamingdienste sind gleichzeitig nur auf jeweils einem Geät nutzbar
München. Wer einen Musikstreaming-Dienst mit mobiler Nutzung abonniert, sollte wissen, dass er das Angebot trotzdem immer nur an einem Gerät nutzen kann. Das heißt, er kann die Songs entweder auf seinem Rechner hören oder per App auf seinem Smartphone oder einem anderen Endgerät, berichtet die Zeitschrift Chip (Ausgabe 6/12).
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Eine parallele Nutzung sei nicht möglich. Außerdem sollten Besitzer eines Smartphones mit Windows Phone 7 darauf achten, dass bisher kaum ein Anbieter Apps für das mobile Microsoft-Betriebssystem bereitstellt. iOS- und Android-Apps hätten dagegen praktisch alle Musikdienste im Programm.
Musik-Streaming – Die Auswahl ist groß: Beim Musik-Streaming werden die digitalen Audiodaten in einem stetigen Fluss online übertragen.
Anders als beim Download von Musikdateien ist keine Speichermöglichkeit vorgesehen.
Dabei unterscheidet man Radio-Streaming vom On-Demand-Streaming, bei dem der Nutzer die gewünschte Musik selbst auswählt.
Hier eine Auswahl bestehender Angebote; die Informationen zum Umfang des Musikangebots beruhen in der Regel auf eigenen Angaben der Anbieter.
Aupeo: gestartet 2008, Sitz: Berlin. Musikangebot: ca. 1 Million Titel. Auswahl von Stationen für Musikgattungen und Stimmungen, kostenloses Angebot mit Werbung und Abo-Modell.
Last.fm: gestartet 2002, Sitz: London. Musikangebot: ca. 7 Millionen Titel. Spielt nach Angabe von Lieblingsgruppen Musik von ähnlicher Richtung.
Pandora, gestartet 2000, Sitz: Oakland, Kalifornien. Musikangebot; ca. 1 Million Titel. Spielt nach Vorgaben der Nutzer Musik in ähnlicher Richtung, in Deutschland nicht verfügbar.
Turntable.fm: gestartet 2011, Sitz: New York. Musikangebot: ca. 11 Millionen Titel. Soziale Plattform mit virtuellen Räumen, in denen ein DJ die Musik auswählt, in Deutschland nicht verfügbar.
wahwah.fm: gestartet 2011, Sitz: Berlin. Musikangebot: 12 Millionen Songs. Überträgt Songs von anderen registrierten Smartphone-Nutzern in der Umgebung.
Deezer: gestartet 2007, Sitz: Paris. Musikangebot: 13 Millionen Titel.
MOG: gestartet 2005, Sitz: Berkeley, Kalifornien. Musikangebot: 14 Millionen Titel. In Deutschland nicht verfügbar.
Napster: gestartet 1999 als Tauschplattform, seit 2005 als kommerzieller On-Demand-Service, Sitz: Los Angeles. Musikangebot: 15 Millionen Titel.
rara.com: gestartet 2011, Sitz: London. Musikangebot: mehr als 10 Millionen Titel.
Rdio: gestartet 2010, Sitz: San Francisco. Musikangebot: mehr als 12 Millionen Titel.
Simfy: gestartet 2009, Sitz: Köln. Musikangebot: mehr als 16 Millionen Titel.
Spotify: gestartet 2008, Sitz: Stockholm. Musikangebot: über 16 Millionen Titel. (dpa)
(dpa/tmn)