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Multimedia

Konkurrent für Facebook, Twitter und Co.

Mit "Path" auf neuen, vertrauteren Pfaden wandeln

Das neue soziale Netzwerk Path gilt als Konkurrent zu etablierten Plattformen. Es wirkt wie ein Mix aus Facebook und Google+ - nur einfacher.

Ein Screenshot der Seite path.com
Foto: Internet

Hamburg. Mal neue Wege gehen. Während Facebook mit Neuerungen mehr und mehr Kritik der Nutzer auf sich zieht und bei Google+ nach wie vor wenig Leute Kreise ziehen, hat sich ein neues soziales Netzwerk gebildet. Es heißt Path und will neue Wege gehen.

Auf dem ersten Blick fällt das schöne Design auf. Es erinnert an Google+ und Facebook, nur eleganter und übersichtlicher. Path funktioniert intuitiv. Der Benutzer gibt seinen Namen ein, lädt ein Bild hoch und betritt einen neuen Pfad. Einen viel intimeren Weg als zum Beispiel auf Facebook, wo jeder Freund alles lesen kann. Denn hier folgen einem höchstens 150 Freunde. Path lädt den Nutzer dazu ein, zu selektieren. Ein erfrischendes Konzept.

"Bei Path sorgt die bewusste Abkehr von "alle, die mich irgendwie kennen, sind meine Freunde oder Follower", wie es bei Facebook der Fall ist, dafür, Dinge mit unseren Freunden zu teilen. So wie wir es auch früher ohne Netz-Unterstützung getan hätten", erklärt Nico Lumma, früherer Social Media-Director von Scholz und jetzige Digital Pioneer-COO. Dies entspricht ungefähr dem Gegenteil der "alles öffentlich“-Mentalität, die Mark Zuckerberg auf Facebook verspricht.

Path gibt es nur für das mobile Internet als App für iPhones und Android. Die Applikation gibt es bereits in der zweiten Version. Zu Beginn stellte Hollywoodstar Ashton Kutcher das Projekt finanziell mit auf die Beine. Wer nicht auf Facebook verzichten möchte, kann über Path auch seine Bilder und Einträge über seinen elitären Freundeskreis hinaus auf Facebook und Twitter veröffentlichen.

Ob sich das neue soziale Netzwerk allerdings durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Denn auch Google+ wurde in den Medien schon als "Facebook-Killer“ gefeiert. Bisher ist allerdings wenig aus der medialen Androhung geworden.

Hintergrund: Facebook, Groupon und Co.:

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Das Facebook-Ranking:

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