14.01.13

Technik

Minustemperaturen: Kalte Handys leisten weniger

Bei winterlicher Kälte sollte es am besten in der Innentasche der Jacke aufbewahrt werden, damit die Technik nicht beschädigt wird.

Foto: pa/dpa/Lehtikuva
Nokia Lumia mobile phone
Bei Kälte kann die Akkuleistung sinken oder der Touchscreen langsamer reagieren

Berlin. Das Mobiltelefon sollte im Winter immer an einem möglichst warmen Ort aufbewahrt werden. Gut geeignet dafür ist zum Beispiel die Innentasche der Jacke oder ein anderer Ort nah am Körper, erläutert der IT-Verband Bitkom. Denn Minustemperaturen können der empfindlichen Elektronik von Handys und Smartphones Probleme bereiten: So sinkt bei Kälte zum Beispiel die Akkuleistung, Touchscreens reagieren nur langsam. Bei anhaltendem Frost können die Displays der Geräte sogar bleibenden Schaden davontragen. Gefährlich sind auch abrupte Temperaturveränderungen: Durch sie kann Kondenswasser im Telefongehäuse entstehen.

Wer im Winter viel draußen unterwegs und auf ein funktionierendes Handy angewiesen ist, kann sich nach einem sogenannten Outdoort-Smartphone umsehen. Diese robusten Geräte haben eine wasserfeste Hülle, auch Staub und Stürze machen ihnen meist wenig aus. Dadurch sind sie den Angaben nach besser vor Kälte geschützt. In der Regel kosten die Outdoor-Smartphones nicht mehr als herkömmliche Modelle, sind dafür aber oft nicht ganz so gut ausgestattet.

(dpa)
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