08.11.12

Softwarekonzern

Microsoft will Sprachförderung bei Kindern vorantreiben

Software "Schlaumäuse" soll Kindergartenkindern das Sprechen beibringen. Lehrer wünschen sich laut Umfrage mehr Unterstützung.

Foto: DPA
Microsoft will die Sprachförderung von Kindergartenkindern unterstützen
Microsoft will die Sprachförderung von Kindergartenkindern unterstützen

Berlin. Microsoft widmet sich den Kindern: Mit einer Neuauflage seiner interaktiven Lernsoftware "Schlaumäuse" will der Softwarekonzern die sprachlichen Fähigkeiten von Kindergartenkindern fördern. Bereits in der Grundschule fehle es vielen Kindern an nötigen sprachlichen Fähigkeiten. Laut einer aktuellen, von Microsoft in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage beklagen sich die meisten Lehrer in Deutschland über die schlechte Sprachkompetenz ihrer Grundschüler. "Nur jeder fünfte Lehrer bewertet die Sprache seiner Schüler mit gut", sagte Christian Illek, neuer Chef von Microsoft Deutschland, am Donnerstag.

Fast ein Drittel der Befragten schätzt der Umfrage zufolge die sprachlichen Fähigkeiten ihrer Schüler als ausreichend oder mangelhaft ein. Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern und Kinder mit Migrationshintergrund schneiden aus der Sicht der Lehrer noch weit schlechter ab. 90 beziehungsweise 74 Prozent von ihnen halten demnach deren Deutschkenntnisse für schlechter als die ihrer Mitschüler. 85 Prozent der Lehrer wünschten sich deshalb mehr Förderung bereits im Vorschulalter. Rund die Hälfte glaubt, dass sich die Sprachkompetenz durch spezielle Lernsoftware verbessern lasse.

Das Projekt der "Schlaumäuse" verfolgt Microsoft seit 2003 und hat die Software sowie die Weiterbildungsangebote für Erzieher kontinuierlich fortentwickelt. Inzwischen sei die Lernsoftware in rund 20 Prozent der Kindergärten im Einsatz. "Bis zu 90 Prozent der Erzieher sagen, dass sich die Sprachfähigkeit der Kinder mit der Software deutlich verbessert hat", sagte Illek.

"Wir leben in einer wissensbasierten Gesellschaft", sagt Illek. Die IT gewinnt da immer mehr an Bedeutung." Die interaktive Sprachlernsoftware "Schlaumäuse" will Microsoft in der neuen Version für Microsofts neues Betriebssystem Windows 8 speziell auch für die frühkindliche Bildung gemeinsam mit Partnern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft etablieren. "Wir wollen den Umgang mit Medien und Technologie vermitteln und gezielte Nachwuchsförderung betreiben", sagte Illek.

(dpa)
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