Leben in Hamburg
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Einbruch

Foto: Hendrik Jonas

Ein Albtraum: Man kommt nach Hause, und die Wohnungstür ist aufgebrochen worden. Einbrecher waren im Haus, und abgesehen von finanziellen Verlusten wiegt die psychologische Belastung schwer. Wie sicher sind meine eigenen vier Wände? Informationen und Tipps, wie man sein Zuhause sicherer machen kann, finden Sie hier.

Wer der Meinung ist, dass Wohnungseinbrüche nur in der Nacht begangen werden, der irrt sich gewaltig. Laut dem "Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK)" werden weit mehr als ein Drittel der Einbrüche am Tag begangen.

Die meisten dieser Tageswohnungseinbrüche ereigneten sich in Großstädten. In mehr als der Hälfte aller Einbruchsfälle würden die Täter Fenster-, Balkon- oder Terrassentüren mit einem einfachen Hebelwerkzeug aufhebeln – das könne sogar ein Schraubenzieher sein. Nicht selten handele es sich um Gelegenheitstäter. Angriffe auf Verglasungen seien seltener. Und natürlich gibt es auch immer wieder Fälle, in denen ein Einbruch durch gekippte oder offen stehende Fenster bzw. Fenstertüren vereinfacht wird. Wer sich umfassend über das Thema Einbruch und Diebstahl informieren möchte, kann dies auch auf der Seite www.polizei-beratung.de tun.

Einbrüche in Hamburg

Laut Kriminalstatistik hat die Zahl der jährlich erfassten Wohnungseinbruchdiebstähle in Hamburg in den vergangenen fünf Jahren (2008 bis 2012) von 6930 auf 7094 Fälle zugenommen. Dies entspricht einer Steigerung von 2,4 Prozent. Im Jahr 2012 war von den normal bevölkerten Stadtteilen (mehr als 5000 Einwohner) – statistisch gesehen – der Stadtteil Tonndorf mit einer Häufigkeitszahl (erfasste Taten pro 100.000 Einwohner) von 1019 am stärksten von Wohnungseinbrüchen betroffen. Bei einer Einwohnerzahl von 13.250 wurden dort 135 Taten erfasst. "Hierzu ist jedoch anzumerken, dass im dicht besiedelten Hamburger Stadtgebiet in allen Stadtteilen Wohnungseinbruchdiebstähle registriert werden", stellt Ulrike Sweden von der Polizeipressestelle fest.

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