Grauer Star
Wichtige Fragen und Adressen
Was sind die Warnzeichen?
Verschwommenes Sehen, erhöhte Licht- und Blendempfindlichkeit, verschlechtertes Kontrastsehen.
Wie groß ist der Operationsschnitt?
Meist reicht eine winzige Öffnung von maximal 2,5 Millimetern, um alle Operationsschritte durchzuführen.
Woher kommt der Begriff?
Der Graue Star hat nichts mit den Vögeln zu tun, sondern bedeutet "starr". Bereits im Mittelalter fiel der "starre" Blick der Erblindeten auf. Grau erscheint die sonst schwarze Pupille.
Wie gefährlich ist der Eingriff?
Grauer-Star-Operationen gehören mit rund 400 000 Eingriffen jährlich in Deutschland zu den häufigsten Operationen. Die Rate der Komplikationen liegt im Promillebereich.
Was ist nach der OP zu beachten?
In den ersten zwei Wochen besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Deshalb sind Nachuntersuchungen beim Augenarzt wichtig. Eventuell auftretende Infektionen sind gut zu behandeln.
Spürt man die Kunstlinse?
Ein Fremdkörpergefühl wie bei Kontaktlinsen tritt nicht auf.
Weitere Informationen
Wissenswertes über den Grauen Star oder zur Vorbereitung auf eine Operation vom Berufsverband der Augenärzte im Internet unter: www.augeninfo.de



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