Sicherheit
Sekundenschlaf: Jeder Dritte fuhr schon übermüdet Auto
Das Risiko bei einem Sekundenschlaf ist groß. Jeder fünfte übermüdete Fahrer geriet laut einer Umfrage in eine gefährliche Situation.
Bonn. Brennende Augen, häufiges Gähnen und abschweifende Gedanken: Auf solche Anzeichen von Müdigkeit sollten Autofahrer schleunigst reagieren. "Dann ist es höchste Zeit für eine Pause", warnt Sven Rademacher vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) vor gefährlichem Sekundenschlaf am Steuer. Bei einer vom DVR beauftragten Umfrage gaben 34 Prozent der Befragten an, schon einmal übermüdet gefahren zu sein. Dabei waren wiederum jedem Dritten (34 Prozent) die Augen zugefallen.
+++Blinzeln ist ein Vorbote von Sekundenschlaf+++
Jeder fünfte übermüdete Fahrer (19 Prozent) geriet nach eigenen Angaben in eine gefährliche Situation. Von einem Unfall als Folge von Schläfrigkeit am Steuer berichteten bei der Umfrage 2 Prozent.
"Bei längeren Fahrten sollten Autofahrer alle zwei Stunden mindestens eine Viertelstunde lang Pause machen", rät Rademacher. Dabei sollten sie möglichst aus dem Wagen aussteigen und sich an der frischen Luft bewegen. "Wer hundemüde ist, dem hilft ein kurzes Nickerchen, um wieder fit für die nächste Etappe zu werden." Der Kurzschlaf dürfe aber höchstens 20 Minuten dauern, sagt der DVR-Sprecher. "Sonst fällt man in die Tiefschlafphase und fühlt sich nachher oft schlapper als vorher." (dpa)









