Neue Methode
Ist Verhütung in Zukunft Männersache?
Mit Ultraschall ist es Forschern gelungen, die Spermienzahl bei Ratten deutlich zu vermindern. Methode auch beim Menschen denkbar.
Ultraschall könnte zukünftig als Verhütungsmittel eingesetzt werden (Symbolbild)
Foto: picture-alliance / Klaus Rose/dpa
Pille, Kondom oder Spirale könnten bald Gesellschaft von einer neuen Verhütungsmethode bekommen. Denn Forscher haben in Tierversuchen erfolgreich Ultraschall zur Verminderung der Spermienzahl eingesetzt, wie PCGames berichtet. Dafür wurden die Ratten betäubt und die Hoden im Anschluss mit Ultraschall bestrahlt. Eine Bestrahlung im Abstand von zwei Tagen für jeweils eine Viertelstunde brachte die beste Reduktion der Spermien. Für zwei Wochen war die Anzahl der Spermien so gering, dass die Forscher von einer effektiven Verhütung sprechen.
Doch bis die Methode tatsächlich auch beim Menschen Anwendung findet, wird wohl noch einige Laborzeit ins Land gehen. Denn der Ultraschall kann noch lebende Spermien einfach nur beschädigen. Kommt es dann dennoch zu einer Befruchtung, können beim Nachwuchs schwere Behinderungen auftreten.
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Ein bald mögliches Einsatzgebiet könnten laut Forschern aber Haustiere sein. Finanziert wurde die Studie unter anderem von der Gates-Stiftung.




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