Im Sommer drohen Lebensmittelvergiftungen
Keim-Gefahr in Hack und Hühnchen
Bei den jetzigen Temperaturen werden viele Lebensmittel schnell zum Gesundheitsrisiko. Was Sie beim Umgang mit Fleisch, Milch und Salat beachten sollten.
Lecker, so ein knuspriges Hähnchenschenkel vom Grill. Aber Vorsicht, wenn es innen noch rosa ist - solange das Fleisch nicht durchgegart ist, könnten Keime den Genuss verderben.
Foto: Picture Alliance
Vor allem Salmonellen verbreiten sich im Sommer schnell und machen Lebensmittel ungenießbar. Antje Gahl, Sprecherin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, warnt: „Temperaturen zwischen 10 und 47 Grad bieten optimale Bedingungen für die Bakterien.“ Aber auch andere Keime wie Campylobacter und Listerien können in Hähnchenschenkel und Rohmilchkäse lauern. Alljährlich steigen in den Sommermonaten die Erkrankungsraten durch ungewollten Keimgenuss sprunghaft an. Mehr als 100 000 Fälle von lebensmittelbedingten Darmerkrankungen zählte das Robert-Koch-Institut allein in 2008.
Was sich viele Menschen nicht klar machen: Salmonellen- und Campylobacter-Erkrankungen sind keine Lappalie. Sie gehören nicht umsonst zu den meldepflichtigen Krankheiten. Zwar bekommen die meisten „bloß“ heftigen Brechdurchfall, der nach einigen Tagen überstanden ist. Aber für Babys und Kleinkinder, alte Menschen und immungeschwächte Patienten können solche Infektionen schnell lebensbedrohlich werden.
Damit Lebensmittel nicht zur Keim-Brutstätte werden, sollte man bei Lagerung und Zubereitung einige Regeln beachten.






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