Ein Hauch von Orient: Wasserpfeife-Rauchen
Es riecht gut, schmeckt lecker, und es macht Spaß. Die Rede ist vom Wasserpfeife-Rauchen. Laut Statistik raucht in Hamburg jeder dritte Jugendliche Wasserpfeife. Denn in der Hansestadt gibt es sehr viele Wasserpfeifenbars.
Die berühmteste ist das El-Pasha in der Nähe des Bahnhofs Dammtor. Wenn man die Bar betritt, ist alles vom Rauch der Wasserpfeife benebelt.
Aber dieser Rauch stinkt nicht wie Zigarettenrauch, sondern er riecht sehr fruchtig. Man sitzt nicht auf normalen Stühlen, sondern auf Kissen, die eine orientalische Sitzecke bilden.
Während man die Wasserpfeife raucht, läuft im Hintergrund orientalische Musik, was eine angenehme Atmosphäre schafft. Die Wände sind mit hellen Farben bemalt, man fühlt sich einfach, als wäre man auf Wolke sieben.
Am Wochenende und zu besonderen Anlässen tritt eine Bauchtänzerin auf, die dem Ganzen die Illusion von einem Harem verleiht.
Warum rauchen auch Jugendliche Wasserpfeife? Man raucht aus Lust und Laune, einfach zum Entspannen und um den Kopf für einen kurzen Moment auszuschalten. Und das ohne Drogen.
Die Wasserpfeifen werden meist mit Fruchtaroma-Tabak in verschiedenen Geschmacksrichtungen geraucht. Zur Auswahl stehen meist Honigmelone, Weintraube oder Erdbeere.
Allerdings hat das Wasserpfeife-Rauchen auch seine Schattenseiten. Einen Kopf zu rauchen ist, als würde man 50 Zigaretten auf einmal rauchen und somit auch für den Köper, vor allem die Lunge, sehr schädlich. Das wissen leider die meisten Jugendlichen und auch einige Erwachsene nicht.
Unser Tipp deshalb: Wasserpfeife kann man ab und zu rauchen, aber es sollte ganz klar im Rahmen bleiben.
Ercan Erdim, Ali Ersan, 10c Gesamtschule Wilhelmsburg



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