Deutschland ist schön, hat Denker und Dichter - also seid stolz darauf!
Deutschland. Das Land, das bei vielen Einwohnern gemischte Gefühle weckt. Warum ist das so? Das deutsche Volk neigt dazu, pessimistisch zu denken und zu handeln. Das bemerkt der genaue Beobachter auch im Vergleich mit anderen Nationen wie zum Beispiel Italien. In diesem Land spürt man das ausgelassene Lebensgefühl, das Deutschen nicht zu eigen ist.
Daran muss jeder Einzelne in Deutschland arbeiten, damit etwas sich ändert. Doch die Deutschen gelten seit jeher als Handelsvolk, in dem viel gedacht und überlegt wird - klischeehaft, aber leider wahr!
Es ist von daher nicht verwunderlich, dass Deutschland als Land der Forscher und Dichter gilt. Der gebildete Deutsche denkt sofort an Albert Einstein und Johann Wolfgang von Goethe. Sind nicht alleine diese beiden ein Grund, stolz auf das Land zu sein?
Umso trauriger ist es, dass diese Werte mehr und mehr in den Hintergrund geraten. Schließlich hat Deutschland viele Persönlichkeiten hervorgebracht, die diesem Land zu Recht ein hohes Ansehen verschafften.
Auch heutzutage gibt es junge Leute, die enorme Fähigkeiten haben, aber dieses Talent, das in ihnen schlummert, kaum vertiefen können. Dies liegt größtenteils an dem fehlgeleiteten und herzlosen System in Deutschland, das zu wenig Individuelles kennt und fördert.
Viele deutsche Bürger zerbrechen sich den Kopf über Deutschlands schlimme Vergangenheit: Sie können partout keinen Patriotismus für das eigene Land verspüren.
Dies bemerken auch andere Länder, denn die Deutschen werden immer als stets unzufriedenes Volk eingestuft.
Der deutsche Holocaust ist wahrlich das Schlimmste, was diesem Land passieren konnte. Deswegen sollte das Geschehene jedem Einzelnen auch immer im Hinterkopf bleiben.
Doch vor allem die jüngere Generation möchte das nicht. Viele drängen stattdessen immer mehr zur rechten Szene. Denn diese Generation hat einfach keinen Bezug mehr zu der deutschen Vergangenheit. Außerdem spürt sie eine Unzufriedenheit, die sie nicht beschreiben kann.
Es ist eine Protesthaltung, die aufgebaut wird und die in extremer Ablehnung gegenüber allem Fremden ausartet.
Die deutsche Politik steht vor einem Problem, dessen Ausmaße sie leider noch nicht erkannt hat. Wenn sich nichts ändert, wird es in den nächsten Jahren wegen dieses Themas noch zur Eskalation kommen.
Das Problem stellt sich nämlich nicht nur im viel zitierten Osten Deutschlands, sondern auch in so mancher Region, die als ungefährlich gilt.
Allgemein lässt sich sagen, dass jegliche Form von Extremismus falsch ist. Dabei ist es vollkommen egal, ob es linker oder rechter ist.
Ein positiver Anfang war die Fußballweltmeisterschaft im eigenen Land. So viele deutsche Flaggen - als wollten viele Bürger so ihre Freudengefühle über Deutschland zum Ausdruck bringen.
Das ist es, was Deutschland so dringend braucht, um positiver zu handeln und vor allem zu leben!
Auch gibt es in den Medien eine positive Entwicklung dem Thema gegenüber.
Es gab in letzter Zeit viele Sendungen im Fernsehen, die Deutschland als schönes und positives Land darstellten; auch in Zeitungen wird auf einmal darüber geschrieben, was den deutschen Bürger stolz macht.
Es bleibt zu hoffen, dass dieses neue Lebensgefühl keine kurze Modeerscheinung ist, sondern lang anhaltend das positive Denken in Deutschland prägen wird. An diesen Strohhalm sollte Deutschland sich klammern, um ein friedliches Miteinander zu gewährleisten.
Es ist eine Tatsache, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, und vielen Menschen sollte klar werden, dass dies nicht zu ändern ist. Andere Kulturen bieten enorme Güter, die man nicht unterschätzen sollte.
Kulturen sollten sich gegenseitig durch ihre Einzigartigkeit bereichern. Dies bietet auch die Chance, voneinander zu lernen. Dazu ist es aber wichtig, nicht aneinander vorbei zu leben, sondern miteinander. Es gibt in diesem Bereich enormen Handlungsbedarf.
Nando-Dragan Augener, 10 Schule Ernst-Henning-Straße



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