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Extra-Journal

Uta Ranke-Heinemann

"Unser Geist wächst im Laufe des Lebens, nur unser Körper altert und stirbt, und der Geist muss ihn verlassen . . .

Es gibt doch nur zwei Möglichkeiten: Entweder der Mensch lebt (nach dem Tod) mit seiner unsterblichen Liebe irgendwie weiter, vielleicht als Vergeistigung. Oder er wird erinnerungslos als Wiedergeburt in eine neue Existenz befördert.

Aber dann musst du vom Liebsten dieses Lebens entgültig Abschied nehmen und solltest dich an nichts hängen. Mönche können das, wie der Dalai Lama. Aber ich kann es nicht."

  • Uta Ranke-Heinemann in einem Abendblatt-Interview im März 2004, drei Jahre nach dem Tod ihres Mannes Edmund Ranke. Sie bekennt offen, dass sie über diesen Verlust nicht hinwegkommt. In ihrem Buch "Nein und Amen" (erweiterte u. überarbeitete Auflage, Heyne Tb) befasst sich die katholische Theologin mit den Jenseits-Hoffnungen in Philosophie und verschiedenen Weltreligionen.

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