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Extra-Journal

Parkour ist Gefahr und Adrenalin pur

Parkour ist ein in Frankreich entstandener Sport, Erfinder ist David Belle. Dessen Vater trainierte in den Wäldern, natürliche Hindernisse zu überwinden. David war so davon fasziniert, dass er anfing, mit seinem Vater zu trainieren und die Methode auf die Stadt zu übertragen. Das fanden andere wiederum so spannend, dass sie es auch lernen wollten. Dadurch entstand Parkour. Der, der es ausübt, wird Traceur genannt.

In Deutschland liegt Parkour inzwischen voll im Trend. Das Prinzip des Sports besteht darin, so schnell wie möglich von Punkt A zu Punkt B zu kommen.

Wir sind bereits seit einem Jahr dabei, jeder von uns hat sich schon ein paar Knochen gebrochen oder gestaucht. Es ist zwar kein Vergnügen, im Krankenhaus mit Knochenbrüchen die Zeit bis zur Entlassung totzuschlagen, aber wir können nicht aufhören - es ist einfach zu schön, den Kick zu spüren.

Der größte Nachteil des Parkour ist, dass der Sport weitgehend verboten ist - es sei denn, die Stadt hat einen Platz dafür bereitgestellt. Außerdem gibt es ein riesiges Unfallrisiko, das von der Krankenkasse nicht übernommen wird.

Dennoch ist Parkour ein interessanter und höchst anspruchsvoller Sport. Wenn man wirklich damit anfangen will, sollte man erst einmal seine Kondition und Ausdauer steigern, indem man zum Beispiel joggt. Auch gut ist Schwimmen. Zudem sollte man schnell sein, dafür hilft leider nur laufen. Was auch noch wichtig ist: Man muss weit und hoch springen können. Auch das Klettern ist ein wichtiger Aspekt, das kann man am besten an einer Kletterwand üben. Da es aber beim Parkour keine Sicherung gibt, ist es auch ratsam, Arm-, Bauch- und Beinmuskeln zu trainieren.

Auf die Idee sind wir durch ein Parkour-Video im Internet gekommen, das so beeindruckend war, dass wir sofort damit anfangen wollten.

Anfangs trafen wir uns zum Muskeltraining, das heißt zum Schwimmen, Laufen und Springen über verschiedene Hindernisse. Wir haben Klimmzüge gemacht und ein paar "Moves" eingeübt, wie zum Beispiel auf den Händen laufen oder abrollen.

Dann erst sind wir an das Wesentliche gegangen, haben uns in das geeignete Terrain begeben, in diesem Fall Gegenden, in denen die Hindernisse überwindbar, aber nicht ungefährlich sind, und haben Parkour durchgeführt.

Unser Ziel ist dabei Spaß, Sport und der Adrenalin-Kick.

Korbinian Waßmuth,

Benjamin Tomforde, 9c/d

Gesamtschule Eppendorf

 

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