21.03.07

Golf - kein Rentner-Sport, sondern höchst anspruchsvoll

Immer wieder wird behauptet, dass Golf nur ein Sport für Rentner sei. Viele meinen, dass man bei Golf nur mit einem Auto durch die Gegend fährt und ab und zu mal einen Ball schlägt. Doch die Realität sieht ganz anders aus.

In Wirklichkeit ist Golf überhaupt nicht einfach, und noch weniger ist es ein Sport für Rentner. Beim Golf braucht man vollste Konzentration, um den Ball genau dort hinzuschlagen, wo er hin soll. Natürlich benötigt man beim Golf, wie bei jeder Sportart, vor allen Dingen eines: Übung.

Es braucht viele Stunden und Trainingseinheiten, bis der Schwung sitzt, genauso wie man beim Fußball ständig Schussübungen macht, damit der Ball in den richtigen Winkel des Tores fliegt.

Auch körperlich ist Golf keineswegs ein Klacks. Fast sieben Kilometer lang ist die komplette 18-Loch-Anlage eines Golfplatzes, die man zusammen mit der schweren Golftasche ablaufen muss.

Nur die wirklich Faulen und Bequemen leihen sich ein Auto, womit sie über den Golfplatz fahren können. Da dauert so eine Golfrunde auch schon mal vier Stunden.

Wenn man einen Golfspieler mit seiner Tasche umherziehen sieht, bemerkt man, dass sich viele verschiedene Schläger in seiner Golftasche befinden, und genau das ist der Teil, der Golf so kompliziert macht: Welchen Schläger soll ich nehmen? Kann ich wirklich so weit schlagen mit dem Ding, oder bleib ich zu kurz?

Das sind die typischen Fragen, die sich ein Golfspieler auf jeder Golfrunde stellen muss, denn Selbstüber- oder Unterschätzung kann üble Folgen haben.

Denn es gibt auf der ohnehin schon schwer zu spielenden Golfbahn zahlreiche Hindernisse, die dem Spieler das Leben zur Hölle machen: Sandbunker, Wasserhindernisse und hohes Gras sind der Albtraum für jeden Golfspieler, zumal man den Ball dann oft nach stundenlangem verzeifelten Suchen nicht wiederfindet.

Auch beim Golf darf einer nicht fehlen, nämlich der Trainer. Er ist ein persönlicher Mentor, der einen zum Weitermachen ermutigt, wenn mal wieder so gar nichts klappen will.

In unzähligen Übungseinheiten nimmt er jeden Schlagtyp durch und lässt ihn immer wieder wiederholen, bis er endlich sitzt.

Auch bereitet der Trainer einen für Golf-Turniere vor - bei denen man wirklich fit sein muss, wenn man nicht nur gegen die anderen Spieler, sondern auch gegen die eigenen Nerven bestehen möchte.

Das Schönste ist beim Golf natürlich der Erfolg. Ein gewonnenes Turnier sorgt für Hochgefühle und hohe Selbstzufriedenheit, da man dann weiß, dass man etwas Großes geleistet hat, da, wie schon erwähnt, Golf nun wirklich keine leichte Sache ist.

Alles in allem ist Golf keineswegs ein Sport, den man unterschätzen sollte, denn wer diesen Sport auf die leichte Schulter nimmt, wird gnadenlos untergehen.

Leon Bernsdorf, 10b Albert-Schweitzer-Gymnasium

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