Praktisch aufgehängt
Garderobenprogramme für kleine Flure
Der Übergang von außen nach innen sollte so hell und einladend wie möglich sein. "Im Flur begrüßt man seine Gäste, wirft einen letzten Blick in den Spiegel, bevor man das Haus verlässt", sagt Sabine Kötter vom Einrichtungsnetzwerk Der Hof in Duvenstadt. Spiegel, Haken, eine Garderobenstange und Bügel gehören zum Minimalprogramm der Möbelausstatter: Sie erziehen zur Ordnung, weil sie nur wenig aufnehmen können. Gut, wenn man Nischen für Einbauschränke, Regale und Schubladen raumsparend nutzen kann.
Zierliche, meist funktionale Designobjekte unterstützen den Trend zur Aufgeräumtheit. "Gefragt sind minimierte Teile", sagt Architektin Sibylle Scharbau vom gleichnamigen Möbelhaus. "Beispielsweise mobile Garderobenständer, die zwischen Boden und Decke geklemmt oder einfach nur an die Wand gelehnt werden können. Das Gewicht der Kleidung stabilisiert das Garderobenteil."
Fest verankert sind drehbare Modelle. Die Garderobe verschwindet hinter einem Spiegel oder hängt in einem Rahmen, der mit Schirmständer, Haken und Schubladensystemen erweitert werden kann (M-Extra zum Beispiel). Glas und Aluminium, dunkles Holz wie Eiche choco, kombiniert mit Metall sind Favoriten. "Metall ist dünner als Holz, damit kann man zierlicher bauen", erklärt Sibylle Scharbau.
Wichtig sei es, für optimale Beleuchtung und geeignete Farbauswahl zu sorgen, sagt Sabine Kötter. "Ton-in-Ton kann edel, aber auch langweilig aussehen, weil Kontraste fehlen."



Branchenbuch Hamburg






100. Geburtstag
Axel Springer
Abendblatt auf Facebook




