In der Zukunft wird der Strom aus Solarenergie oder Wasserstoff gewonnen
Der Chevrolet Volt von General Motors ist ein Zwitter aus reinem Elektrofahrzeug und heutigen Hybridautos mit Strom- und Verbrennungsmotor. Er muss unterwegs nicht an die Steckdose, sondern lädt sich auf langen Strecken selbst per Generator auf. Angetrieben wird das Auto aber - anders als beim Hybrid - allein vom Elektromotor. Die Batterie lässt den "Volt" rund 60 Kilometer fahren, der zum Beispiel benzinbetriebene Generator (Dreizylinder-Turbo) steigert die Reichweite mit einem 55-Liter-Tank auf bis zu 1000 Kilometer. Zukünftig kann der für den Betrieb notwendige Strom etwa auch aus Solarenergie oder Wasserstoff gewonnen werden. In der Spitze soll der Elektro-Chevy bis zu 190 km/h schaffen - zumindest kurze Zeit. In gut acht Sekunden ist er dank seiner 160 PS auf Tempo 100. Einmal Aufladen an der normalen Steckdose dauert sechs Stunden. Das Stromtanken ist dabei nachts wegen günstiger Tarife billiger. Die viersitzige Limousine im Sportwagen-Design und mit Frontantrieb soll in zwei Jahren auf den US-Markt kommen. Die GM-Tocher Opel präsentierte auf der IAA 2007 mit ähnlicher Technologie die Konzeptstudie "Flextreme" - eine etwas kleinere Variante mit Diesel-Generator.



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