Autos fahren weniger
BERLIN. Die Motorisierung Deutschlands schreitet voran, gleichzeitig werden die Autos immer weniger gefahren. Das ist das Ergebnis einer Kurzfristprognose des Bundesverkehrsministeriums. Bis 2007 wird demnach der Pkw-Bestand von derzeit 669 auf 678 Autos je 1000 fahrfähige Einwohner steigen. Der Anteil von Diesel-Pkw werde dann bei rund einem Viertel liegen. Die durchschnittliche Fahrleistung jedoch wird, so die Prognose, bei Pkw mit Ottomotoren auf knapp 10 300 Kilometer im Jahr sinken. 2004 wurde ein Auto im Schnitt 10 900 Kilometer bewegt, 1995 lag die normale Fahrleistung bei benzingetriebenen Pkw noch bei 12 500 Kilometern. Den Rückgang führen die Experten auf die immer höheren Kraftstoffkosten zurück. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich bei Diesel-Pkw. 2004 lag die durchschnittliche Jahresfahrleistung dort bei 13 000 Kilometern, für 2007 werden 12 500 Kilometer erwartet. Insgesamt steigt die Gesamtfahrleistung der Pkw-Flotte trotz der gegenläufigen Entwicklungen von Bestand und Nutzung bis 2007 noch um 0,6 Prozent von 590 Milliarden Kilometer heute auf dann knapp 592 Milliarden Kilometer im Jahr.



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