15.09.12

Auto-Pflege

So bleiben die Reifen gut in Schuss

Autofahrer sollten regelmäßig den Luftdruck überprüfen. Auch der Fahrstil hat Einfluss auf die Sicherheit und Haltbarkeit der Pneus.

Von René Soukup
Foto: dapd
Reifenluftdruck
Ist zu wenig Luft im Reifen, steigen Benzinverbrauch und Verschleiß. Deshalb sollte alle 14 Tage kontrolliert werden

Sie sind zwar nicht die teuersten Bestandteile eines Pkw, dafür aber für das Vorankommen unerlässlich. Denn ohne Reifen ist das Fahrzeug kein Fortbewegungsmittel mehr. Wichtig ist vor allem die Pflege der Pneus, allein schon aus Gründen der Sicherheit und Haltbarkeit. Bei Beschädigungen droht zum Beispiel ein Reifenplatzer. Dieser kann bei hohem Tempo auf der Autobahn lebensgefährlich für die Fahrzeuginsassen werden. Mit dem Wissen über den richtigen Fahrstil, die optimale Lagerung sowie einer fachgerechten Wäsche lassen sich überflüssige Kosten vermeiden - und der Gesundheit tut man womöglich auch etwas Gutes.

Luftdruck: Die Normwerte, die Autofahrer in der Bedienungsanleitung, der Tankklappe und in den Reifendrucktabellen der Hersteller finden, sollten alle 14 Tage mit dem aktuellen Zustand abgeglichen werden. Ist zu wenig Luft im Reifen, steigen Benzinverbrauch und Verschleiß. Ein zu geringer Druck zerstört zudem die Seitenwände und wird zum Sicherheitsrisiko. So kann unter anderem ein Reifen platzen und bei zügiger Fahrt schlimme Folgen für Mensch und Auto haben, wenn der Fahrer dadurch die Kontrolle verliert und der Wagen ausbricht. Das Gute: Die Druckkontrolle ist an vielen Tankstellen kostenlos.

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Fahrstil: Wer gewisse Umgangsregeln nicht beachtet, muss mit Spätfolgen wie einer geringeren Lebensdauer der Reifen rechnen. Deshalb sollten Bordsteine nicht überfahren oder gestriffen werden. Eine defensive Fahrweise ist am schonendsten. Denn: Je weniger man Gas gibt und je weniger man heftig abbremst, desto besser bekommt das den Reifen. Auf den Verschleiß wirkt sich aber nicht nur das Gasgeben und Verzögern aus. Wie schnell das Profil schwindet, hängt auch vom Fahrtempo ab. Bei sehr hohen Geschwindigkeiten müssen hohe Kräfte übertragen werden. Dadurch erhöht sich der Reibkontakt zwischen Reifen und Straße - und folglich auch der Verschleiß.

Beschädigungen: Autoreifen halten extremen Belastungen stand. Oft taugen sie für Fahrstrecken von 40 000 Kilometern und mehr, was einer kompletten Erdumrundung entspricht. Reifenschäden werden aber nicht immer durch den Fahrer - zum Beispiel durch permanentes Überqueren von Randsteinkanten - verschuldet. Nicht selten sind es Fremdkörper, die ein Loch durch Lauffläche oder Reifenflanke bohren. Dabei verlieren die Pneus nicht immer schlagartig Luft. Die Folge: ein schleichender Plattfuß. Ein Loch erfordert aber nicht zwangsweise den Austausch eines Reifens. Wird der Schaden rechtzeitig erkannt, lässt er sich meist auch reparieren. Das sollte der Fachmann machen. Vor allem, wenn es sich um Nägel und Schrauben handelt, heißt es für den Laien: Finger weg und eine Werkstatt aufsuchen. Kleine Steinchen im Profil lassen sich hingegen von jedem mit einem kleinen Schraubendreher entfernen. Dabei gilt es, darauf zu achten, den Gummi nicht zu beschädigen. Auch ganz wichtig: Unterschreitet nur ein Teil der Lauffläche die Mindestprofiltiefe (die gesetzlich vorgeschriebene liegt bei 1,6 Millimetern), muss der Reifen ausgewechselt werden.

Lagerung: Viele Autobesitzer wechseln einmal pro Jahr von Sommer- auf Winterreifen und andersherum. In der Zwischenzeit müssen die nicht genutzten Pneus so platziert werden, dass sie bis zu ihrer erneuten Montage keinen Schaden nehmen. Die beste Möglichkeit der Lagerung sind sogenannte Felgenbäume oder Haken. Vor jedem Einlagern ist es ratsam, Schmutz und kleine Fremdkörper im Profil zu entfernen. Der Aufbewahrungsort sollte kühl und trocken sein. Dazu bieten sich Keller oder Garage an. Auch eine ständige Bestrahlung von Sonnenlicht sollte vermieden werden, da die UV-Strahlung Reifen spröde macht und schneller altern lässt.

Reifenwäsche: Wasser eignet sich am besten zur Reinigung. Bei starker Verschmutzung kann es mit etwas Spülmittel angereichert werden. Kommt der Hochdruckreiniger zum Einsatz, sollte die Flachstrahldrüse eingesetzt und ein Abstand von etwa 20 Zentimetern gehalten werden.

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