Subaru XV
Boxer-Motor unter der Haube und Allrad unterm Bodenblech
Der Subaru XV im Abendblatt-Praxistest: Mit 4,45 Metern Länge tritt er gegen etablierte Konkurrenten wie VW Tiguan und Ford Kuga an.
Der Subaru XV kommt im März auf den Markt
Foto: subaru
Subaru bringt im März sein neues Modell XV auf den Markt - und will damit junge, urbane Menschen mit "aktivem Lebensstil" ansprechen. Mit anderen Worten: Mountainbikes oder Gleitschirme hinten rein und ab in die Berge. Die dazu passende Allradtechnik trägt jeder XV serienmäßig unterm Bodenblech. Mit 4,45 Metern Länge tritt der Crossover gegen etablierte Konkurrenten wie VW Tiguan und Ford Kuga an.
Von diesen unterscheidet sich der XV am meisten durch seine Boxer-Motoren. Neben Porsche setzt nur noch Subaru diese besonderen Triebwerke in einen Pkw ein. Und dies, als Einziger auf der Welt, auch beim Diesel. Der laufruhige Boxer-Selbstzünder leistet 147 PS und schickt bis zu 350 Newtonmeter Drehmoment zu den Rädern. Der Vierzylinder gefällt durch gute Elastizität aus niedrigen Drehzahlen. Auf die versprochenen 5,6 Liter Durchschnittsverbrauch sind wir allerdings nicht gekommen. Weniger als 6,4 Liter wollte der Bordcomputer auch nach gemächlicher Überlandfahrt nicht anzeigen.
Alternativ bietet Subaru noch zwei Benziner an, von denen der 1,6-Liter-Boxer eine brandneue Entwicklung darstellt. Auch mit diesem nur 114 PS starken Vierzylinder wirkt der XV im Alltagsverkehr nicht untermotorisiert, verlangt aber schon häufiger den Griff zum Schalthebel, wenn es zügiger vorangehen soll. Zu empfehlen ist eher der 2.0-Liter-Boxer mit 150 PS, besonders wenn man nicht stets alleine im Auto sitzt. Beide Getriebe, ein Fünfgang im Basismodell und ein Sechsgang im Zwei-Liter-Motor, lassen sich sehr leicht und exakt schalten.
Äußerlich zeigt sich der Crossover sportlich und recht muskulös. Das Cockpit gefällt mit einer klaren Gliederung, übersichtlicher Instrumentierung und einfacher Bedienung. Weder stören verspielte Deko-Elemente noch eine Überfrachtung mit Schaltern. Die Materialien fassen sich gut an, Verarbeitung, Raumgefühl und Sitzkomfort geben keinen Anlass zu Kritik.
Genügend Ablagen nehmen Getränkeflaschen und Kleinkram auf. Auch im Fond genießen Passagiere eine für die Größe des Autos üppige Knie- und Kopffreiheit. Und hinter ihnen bleibt noch Platz für 380 Liter Gepäck. Bei umgelegten Sitzlehnen passen bis zu 1270 Liter in den Wagen.




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