Gesundheit
Experten: Rund 20 Prozent der Kinder haben eine Sehstörung
Von 1000 der sechs- bis sechzehnjährigen Kindern tragne 98 Kinder eine Brille. Häufig bleibt die Fehlsichtigkeit einfach unentdeckt.
Hamburg. Laut Techniker Krankenkasse tragen 98 von 1 000 der sechs- bis zehnjährigen Kinder eine Brille. Das entspricht etwa zwei Kindern pro Grundschulklasse. Bei Jugendlichen zwischen elf und siebzehn Jahren sind es bereits 120 von 1 000, die offiziell unter einer Fehlsichtigkeit leiden, davon sind ein auffallend hoher Prozentsatz Mädchen.
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Experten gehen allerdings davon aus, dass der eigentliche Anteil aller Kinder, die an einer Sehstörung leiden, bei etwa 20 Prozent liegt. Häufig bleibt die Fehlsichtigkeit einfach unentdeckt. Dabei ist es bei vielen Sehstörungen - wie zum Beispiel dem Schielen - wichtig, rechtzeitig korrigierend einzugreifen. Früherkennungsuntersuchungen für Kinder sind eine gute Gelegenheit, um eventuelle Beeinträchtigungen beim Sehen zu erkennen.
Es gibt vielerlei Warnsignale für eine Fehlsichtigkeit beim Kind: Es hat vielleicht Schwierigkeiten, Aufgaben, Wörter oder Bilder zu erkennen, hält beim Betrachten den Kopf dauernd schief, wischt sich häufig die Augen. Manchmal zeigt sich eine Sehstörung auch, wenn Kinder beim Lesen und Schreiben besonders schnell ermüden, oft die Augen zusammenkneifen und blinzeln, beim Lesen in den Zeilen verrutschen oder ganz nah an Buch oder Bildschirm heranrücken. Es ist ratsam, dass Eltern eine vermutete Sehstörung bei ihren Kindern unbedingt vom Augenarzt abklären lassen. glp,













