Partnerschaft
Immer mehr Menschen holen sich Hilfe bei Trennung
Fast 20.000 Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche haben sich 2011 an eine Beratungsstelle gewendet, um glücklich zu werden.
Hannover. Beziehungsprobleme, Trennung und Scheidung zählen nach wie vor zu den häufigsten Gründen, warum Menschen die Hilfe bei Beratungsstellen suchen. Fast 20.000 Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche haben sich im vergangenen Jahr an eine der 32 Lebens- und Erziehungsberatungsstellen in der hannoverschen Landeskirche gewendet. Nach dem Jahresbericht der evangelischen Hauptstelle spielte dabei der Wunsch von Paaren nach einer besseren Beziehung eine große Rolle.
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Ebenfalls viele Ratsuchende wollten der Statistik zufolge bei Trennungen möglichst Konflikte vermeiden, auch weil häufig Kinder mit betroffen waren. Mittlerweile sind auch Männer psychologischer Hilfe gegenüber aufgeschlossen. Sie stellten 2011 ein knappes Drittel der erwachsenen Klienten. Bei den Erziehungsberatungsstellen suchte fast die Hälfte der Kinder und Jugendlichen Unterstützung, weil sie Probleme, Trennung oder Scheidung der Eltern bedrückten.
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Auch Depressionen, Ängste, Trauer oder die Folgen von Missbrauch und Gewalt bewegten Menschen dazu, sich an die Beratungsstellen zu wenden. Insgesamt sei die Nachfrage gleichbleibend hoch, hieß es. Der Beratungsbedarf werde weiter wachsen. Das kirchliche Beratungsangebot dagegen könne bei niedrigeren Zuschüssen nicht ausgebaut werden und sei an manchen Stellen bereits eingeschränkt worden. Trotz "offener Sprechstunden" müssten einige Ratsuchende bis zu drei Monate auf einen Termin warten. (epd)












