03.01.13

Regelversorgung Gut und günstig: Zahnersatz aus Nicht-Edelmetallen

Beim Zahnarzt

Foto: dpa

Beim Zahnarzt Foto: dpa

Die sogenannten NEM-Legierungen gelten als überwiegend gut verträglich. Und im sichtbaren Bereich kommt die Krankenkasse für die Kosten auf.

Frankfurt/Main. Für Patienten, die einen vergleichsweise günstigen Zahnersatz suchen, bieten sich Nicht-Edelmetall-Legierungen als Material an. Abhängig von der Stelle, an der der Zahn fehlt, komme die Krankenkasse auch für die Kosten auf, um das Metall im sichtbaren Bereich zahnfarben zu verblenden, erläutert das Kuratorium perfekter Zahnersatz (KpZ) in Frankfurt.

Die sogenannten NEM-Legierungen gelten als überwiegend gut verträglich, können aber mit anderen Metallen im Mund reagieren.

Für Allergiker meist besser geeignet sind teurere Edelmetall-Legierungen, zum Beispiel aus Gold. Denn die Materialreinheit der Inhaltsstoffe ist dem KpZ zufolge hoch. Wer allerdings eine besondere Metallallergie hat oder sensibel auf elektrische Strahlungen reagiert, entscheidet sich besser für Vollkeramik.

Diese ist ebenfalls teurer als die Regelversorgung mit einer NEM-Legierung. Die Keramik sieht aus wie ein echter Zahn, nur Fachleute erkennen den Unterschied. Sie ist laut dem KpZ zufolge gut verträglich.

Das gilt in der Regel auch für Zahnersatz aus Kunststoffen mit Zusätzen wie Glas oder Quarz, der weniger kostet und nicht ganz so stabil ist. Das zahnfarbene Material kann sich außerdem mit der Zeit verfärben. Insbesondere starke Raucher sowie Tee-, Kaffee- und Rotweintrinker sollten daher besonders gründlich putzen.