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Europa

"Ein Mann der Zuversicht"

Internationale Kirchenvertreter und Politiker haben mit Bestürzung auf den gewaltsamen Tod des Gründers der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé, Frère Roger, reagiert.

Papst Benedikt XVI.: "Diese Nachricht trifft mich um so mehr, weil ich noch gestern einen sehr bewegenden, sehr freundschaftlichen Brief von Frère Roger erhalten habe. Er schreibt darin, daß er auf Grund seines gesundheitlichen Zustands leider nicht persönlich nach Köln hätte kommen können, aber daß er im Geiste bei seinen Brüdern gewesen wäre."

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann: "Ein Mann, der sein Leben der Botschaft Jesu von der Versöhnung aller Menschen und des Friedens auch zwischen den Kirchen, Konfessionen und Religionen widmete, hat ein Schicksal erlitten, das uns an das gewaltsame Geschick Jesu und andere Zeugen für ein gewaltfreies Leben der Menschen, wie Martin Luther King und Dag Hammerskjöld, erinnert."

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Wolfgang Huber: "Frère Roger war ein Mensch der Versöhnung, des Trostes und der Zuversicht aus dem Glauben. Er möge allen Halt geben, die jetzt um ihn trauern."

Bundespräsident Horst Köhler: "Frère Roger hat über Jahrzehnte wichtige Impulse für die Ökumene gegeben. Spiritualität zu feiern und Grenzen zwischen Menschen aufzuheben, das ist es, was Frère Roger in Taize der Welt vorgemacht hat."

 

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