Ankaras Rechte sieht sich beleidigt
Etwa 50 000 nationalistisch eingestellte Türken haben in Ankara gegen Verhandlungen über einen EU-Beitritt ihres Landes demonstriert.
Der Vorsitzende der Partei der Nationalen Bewegung (MHP), Devlet Bahceli, rief die Regierung auf dem Tandogan-Platz dazu auf, nicht nach Luxemburg zu fahren und Beitrittsgespräche abzulehnen. Die EU habe gar nicht die Absicht, die Türkei als Vollmitglied aufzunehmen.
Der Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan warf Bahceli vor, die "beleidigende" Behandlung, der die Türkei seitens der EU ausgesetzt sei, als Fortschritt zu verkaufen und die türkische Öffentlichkeit zu betrügen.
Auf Spruchbändern der Demonstranten hieß es: "Wir glauben nicht an die EU" oder "Weder EU noch USA - eine vollständig unabhängige, nationalistische Türkei" und "Ankara ist (unsere) Hauptstadt, nicht Brüssel".





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