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Deutschland

Eines der Opfer arbeitete im Kieler Marine-Arsenal

KIEL. Einer der drei in Afghanistan getöteten Bundeswehr- Angehörigen kommt von einer Dienststelle aus Kiel, dem Marinearsenal. Das Opfer soll auch aus der Kieler Gegend stammen. Die beiden anderen Opfer kommen aus der Wehrverwaltung in Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Am Eingang zum Kieler Marine-Arsenal wehte gestern Mittag bei strahlendem Sonnenschein die deutsche Flagge mit dem Bundesadler auf halbmast. "Das wurde angeordnet", hieß es an der Wache. Mehr war nicht zu erfahren; auf dem Gelände herrschte Sonntagsruhe. Das Marine-Arsenal - zweiter Standort ist Wilhelmshaven für die Nordsee - ist eine zivile technische Dienststelle im Bereich des Bundesverteidigungsministeriums. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Einsatzbereitschaft der Marineschiffe und Landanlagen zu gewährleisten. Die in Afghanistan getöteten Bundeswehr-Angehörigen sollten in Kundus Kühlgeräte beschaffen. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) reagierte bestürzt. "Unsere Soldaten haben ihr Leben gelassen, damit auch in diesem Teil der Welt die Menschen in Frieden und Freiheit leben können. Ich trauere um sie", ließ er erklären und sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus.dpa

 

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