1. Strophe
Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt,
Wenn es stets zu Schutz und Trutze brüderlich zusammenhält
Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt: Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt!
2. Strophe
Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang
Sollen in der Welt behalten ihren alten schönen Klang,
Uns zu edler Tat begeistern unser ganzes Leben lang:
Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang!
Als Heinrich Hoffmann von Fallersleben das Deutschlandlied am 26. August 1841 auf Helgoland zu einer Melodie von Joseph Haydn dichtete, ging es ihm nicht um eine deutsche Weltherrschaft, sein Text brachte vielmehr die Sehnsucht nach einem geeinten Nationalstaat zum Ausdruck. Zum ersten Mal öffentlich gesungen wurde das Lied am 5. Oktober 1841 in Hamburg. Auf Grund seiner nationalliberalen Haltung verlor Hoffmann 1842 seine Professur in Breslau. Er ging ins Exil und wurde in verschiedenen deutschen Ländern 39mal ausgewiesen. Längere Zeit hielt er sich auf einem mecklenburgischen Landgut auf, dessen Besitzer ihn als Kuhhirten ausgaben. Damals schrieb er Kinderlieder wie "Ein Männlein steht im Walde" und "Alle Vögel sind schon da". 1848 wurde Hoffmann amnestiert, er starb 1874 75jährig in Corvey.










