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Deutschland

Dombesuch

Johannas Tagebuch

KÖLN. Nach einer sehr kurzen Nacht, in der ich weniger als vier Stunden geschlafen habe, sind wir heute morgen nach Köln aufgebrochen: Auf dem Programm stand die Dom-Wallfahrt. Aber von Bonn aus nach Köln zu gelangen war gar nicht so einfach. Alle Busse waren überfüllt, und wir mußten drei Busse fahren lassen, bis wir endlich einsteigen konnten.

Am Ebertplatz in Köln startete dann die Dom-Wallfahrt. Auf dem Weg dorthin sangen wir Kirchenlieder wie "Lobe den Herrn". Auch die Pilgergruppen aus anderen Ländern sangen, und somit entstand eine sehr festliche Stimmung, die mir sehr gut gefiel. Auf dem Weg zum Dom gab es in vielen Sprachen Bibelsprüche, Zitate und Gedankenanregungen zur Meditation.

Erst als wir auf dem Kölner Domplatz ankamen, konnten wir die Menschenmengen sehen, die an der Wallfahrt teilgenommen haben. Viele Jugendliche, die sich begegneten, klatschten einander die Hände ab, und ich kam somit mit vielen Menschen aus anderen Ländern ins Gespräch. Als wir endlich im Dom waren, war ich erstaunt, wie ruhig und besinnlich die Stimmung war. Am Heiligen Schrein nahm sich jeder Zeit zum Beten und Nachdenken. Auch ich nahm mir Zeit, und das tat mir sehr gut.

 

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