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Deutschland

Von Togo bis Neuguinea - Die Kolonien des Deutschen Reiches

Das Deutsche Kaiserreich entschloss sich erst spät und zögernd zum Aufbau eines Kolonialimperiums nach dem Vorbild der Engländer und Franzosen.

1884 / 85 Das Deutsche Reich gründet so genannte Schutzgebiete: In Afrika sind es Togo, Kamerun, Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia) und Ostafrika (Tansania). In Ozeanien sind es Kaiser-Wilhelm-Land auf der Osthälfte Neuguineas, die Inselgruppe des Bismarck-Archipels nordöstlich davon (Papua-Neuguinea) und die Marshallinseln (heute USA).

1890 Deutschland tauscht mit den Briten Sansibar gegen Helgoland.

1898 Deutschland besetzt und erwirbt durch Pachtvertrag mit China auf 99 Jahre Kiautschou (Joazhou) an der Küste der Provinz Shantung.

1899 Deutschland kauft Spanien die pazifischen Inselgruppen der Karolinen-, der Marianen- sowie die Palau-Inseln ab. Deutschland und die USA teilen sich die Samoa-Inseln.

1919 Nach dem Ersten Weltkrieg verzichtet das Deutsche Reich auf sämtliche Kolonien. Sie werden unter den Siegern aufgeteilt. (ny)

 

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