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Deutschland

Bundespolizei arbeitet an neuer Sicherheitstechnik

Scanner machen "Nacktbilder" bei Kontrollen

Die Bundespolizei entwickelt neue Personen-Scanner für die Kontrollen an deutschen Flughäfen. Die Scanner erzeugen virtuelle Nacktbilder, die künftig das Abtasten bei den Sicherheitschecks ersetzen sollen.

Frankfurt/Potsdam. Die Bundespolizei arbeitet an neuen Personen-Scannern für die Kontrollen an deutschen Flughäfen. "Wir befinden uns in der Prüfphase", teilte die Bundespolizei in Frankfurt und Potsdam übereinstimmend mit und bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Laut "Bild" werden von den Passagieren mittels elektromagnetischer Wellen "virtuelle Nacktbilder" erzeugt, die optisch Röntgenaufnahmen ähnelten. Derzeit werde technisch untersucht, ob die Geräte den Vorschriften entsprächen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Frankfurt. Geklärt werden müsse auch, inwieweit die Intimsphäre der Passagiere angetastet werde.

Die neuen Scanner sollten dazu dienen, das Abtasten bei den Sicherheitschecks zu ersetzen, schreibt das "Bild". Dabei würden auch nicht metallische Gegenstände wie Plastiksprengstoff oder Keramik- Messer erkennbar. Dem Blatt zufolge soll die Technik ab 2010 auf Flughäfen in der EU eingeführt werden. Derzeit liefen bereits Test- Einsätze auf Flughäfen in Amsterdam, Zürich, London, Los Angeles und New York. Der Frankfurter Airport könnte laut Bundespolizei der erste deutsche Flughafen sein, an dem die Technik angewendet wird. Derzeit gebe es aber noch keine Feldversuche in Deutschland. Wann die Prüfphase der Bundespolizei abgeschlossen wird, ist noch unklar.dpa

 

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